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Paris Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten

Anreise

Paris ist immer eine Reise wert. Ich hatte das Glück, dass meine Freundin das letzte halbe Jahr in Paris studiert hat. Ich habe sie dort fast jeden Monat für ein paar Tage besucht. Für meine ersten Anreisen habe ich Mitfahrgelegenheiten genutzt. Aus dem Ruhrgebiet dauerte es dann mit dem Auto ca. 4-5 Stunden. Man sollte darauf achten, private Anbieter von Mitfahrgelegenheiten zu nutzen, da die „professionellen“ mit teilweise sehr alten Autos fahren. Der Preis für eine Mitfahrt liegt vom Ruhrgebiet aus bei ca. 35€. Meine letzten Fahrten habe ich mit dem Thalys gemacht. Die Zugfahrt dauert 3:15 Stunden von Köln nach Paris. Tickets sind bei rechtzeitigem buchen bereits für 28€ erhältlich. Eine Anreise mit dem eigenen Auto kann ich nicht empfehlen, da die Preise für die Stellplätze in Paris sehr happig sind.

Mobil sein in Paris

Seit einigen Jahren gewinnt das Fahrrad an Beliebtheit. Die meisten Pariser nutzen eine Art Fahrradvermietung, bei der man Fahrräder an bestimmten Standorten anmieten und wieder abstellen kann. Ein Fahrrad kostet am Tag ca. 5 €. Meine Empfehlung ist allerdings ganz klar die Metro, mit der man alle Ecken der Stadt erreicht. Paris ist komplett durch die Metrolinien erschlossen. Es ist die schnellste und bequemste Art sich fortzubewegen. Ein Wochenticket kostet ca. 20 Euro.

Wahrzeichen der Stadt

Die Stadt bietet genug Sehenswertes um Wochen oder sogar Monate zu füllen. Die Wahrzeichen der Stadt, der Eifelturm und die Notre Dame, sind in der Realität sehr imposant. Der Park rund um den Eifelturm lädt zum Verweilen ein, es gibt dort zahlreiche Bänke und Liegewiesen. Man sollte die Lichtshow des Eifelturms die stündlich am Abend stattfindet nicht verpassen. Für den Aufstieg auf den Eifelturm, muss man zuweilen einige Stunden anstehen. Der Ausblick entschädigt ein wenig dafür, lässt sich aber noch durch den Tour Montparnasse toppen. Der Eintritt in die Notre Dame ist frei. Die Kirche besitzt einen sehr schönen Innenraum. Störend ist der riesige Touristenandrang, der die Stimmung der Kirche etwas stört. Mein Tipp ist es, früh morgens die Notre Dame zu besuchen, um den großen Touristenströmen zu entfliehen. Sacre Coeur und das malerische Künstlerviertel um Mont Matre sollte man tagsüber besuchen. Von den Treppen des Sacre Coeurs aus eröffnet sich ein grandioser Blick über die Stadt. Ein kleiner Spaziergang weg von den Touristenströmen lohnt sich. Es finden sich kleine öffentliche Gärten, in denen man ungestört den Charme des Viertels genießen kann. Für den Louvre, das berühmteste Museum von Paris, sollte man sich mindestens einen kompletten Tag Zeit nehmen. Die Ausstellung bietet eine unfassbare Menge an bedeutenden Kunstwerken und Skulpturen in einem sehr anmutigen Gebäude. Das berühmteste Werk ist die Mona Lisa.

Eifelturm in Paris

Eifelturm in Paris ©iStockphoto/interlight

Geheimtipps

Etwas weniger bekannt, aber auf jeden Fall einen Besuch wert, ist der Aufstieg auf die über 200m hohe Tour Montparnasse. Von dem Dach des architektonisch wenig ansprechenden Turms hat man einen überwältigenden Blick auf ganz Paris. Besonders der Sonnenuntergang sieht von dort aus sehr imposant aus und es gelingen postkarten-reife Fotos. Im Gegensatz zu der Aussicht vom Eifelturm aus, ist dieser von dort aus ersichtlich. Ein weiterer Geheimtipp ist der Jardin des Plants. Rund um den Park gibt es einen Zoo und einige Museen, wie z.B. das Naturhistorische Museum, in denen riesige Walskelette bestaunt werden können.

Fazit

Paris lohnt sich für jeden zu jeder Jahreszeit. Die Stadt bietet dem Besucher unglaublich viele Beschäftigungsmöglichkeiten und hat einen ganz eigenen Charme. In Paris kann jeder etwas für sich entdecken, da es neben den bekannten Sehenswürdigkeiten noch sehr viel anderes zu entdecken gibt.